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WAS KOSTET PFLEGE?

Berechnen Sie Ihre Pflegekosten. Hier bei uns.

Hier haben Sie die Möglichkeit, mit Hilfe unseres Pflegekostenrechners, selbst die Pflege für sich oder Ihre Angehörigen zusammenzustellen und gleichzeitig zu sehen, welche Kosten durch die jeweilige Pflegestufe gedeckt werden bzw. wo Kosten darüber hinaus, entweder durch den Sozialhilfeträger oder durch Sie privat gezahlt werden müssen.

Die einzelnen inhaltlichen aufgeführten Leistungskomplexe (Leistungseinheiten) sind in Berlin einheitlich mit allen Pflegekassen vereinbart. Gleiches gilt auch für die Preise.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit bieten, transparent die eigene pflegerische und unterstützende Arbeit unserer Mitarbeiter auszuwählen.

Selbstverständlich helfen wir Ihnen gern dabei, individuell den einen oder anderen Punkt umzustellen, um einen gemeinsamen Konsens, sowohl im Inhalt, in der Bezahlung als auch bei der Betreuung des zu Pflegenden zu erreichen.

Jetzt Pflegekosten berechnen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Sach-, Geld- und Kombinationsleistungen?

Geldleistungen

Geldleistungen erhalten die Versicherten bzw. die Pflegepersonen, wenn sie die Pflege eigenverantwortlich sicherstellen.


bei Pflegerad 2
Leistungen im Wert von bis zu 316 EURO

bei Pflegerad 3
Leistungen im Wert von bis zu 545 EURO

bei Pflegerad 4
Leistungen im Wert von bis zu 728 EURO

bei Pflegerad 5
Leistungen im Wert von bis zu 901 EURO

Sachleistung

Sachleistung ist die Inanspruchnahme von professioneller Hilfe. Bei Inanspruchnahme eines Pflegedienstes kann der Angehörige bzw. der Versicherte

bei Pflegerad 2
Leistungen im Wert von bis zu 689 EURO

bei Pflegerad 3
Leistungen im Wert von bis zu 1.298 EURO

bei Pflegerad 4
Leistungen im Wert von bis zu 1.612 EURO

bei Pflegerad 5
Leistungen im Wert von bis zu 1.995 EURO

bei dem beauftragten Pflegedienst abrufen.

 

Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Ab dem 01.01.2017 steht allen Pflegebedürftigen ein Entlastungsbetrag in Höhe von monatlich 125 Euro zur Verfügung, auch bei Pflegegrad I.

Die Monatsbeträge können, sofern sie in einem Jahr nicht ausgeschöpft wurden, auf das nächste Jahr übertragen und bis zum 30.06. des Folgejahres in Anspruch genommen werden. Das Geld kann z.B. für Betreuungsleistungen von Pflegediensten, Tagespflegestätten oder Kurzzeitpflegen genutzt werden.

Pflegebedürftige, die bis zum 31.12.2016 den erhöhten Betrag von 208 Euro/Monat erhielten, werden ab 2017 ebenfalls den Betrag von monatlich 125 Euro erhalten. Sofern die Leistungsansprüche nach §§ 36, 37 oder § 41 SGB XI ab dem 01.01.2017 nicht um jeweils mindestens 83,00 EUR höher sind als die am 31.12.2016 bestehenden Ansprüche, greift der Besitzstandsschutz von § 141 Abs. 2 SGB XI. Es wird in diesem Fall ein Zuschlag gezahlt. Die erhöhten Leistungsbeträge nach § 123 SGB XI in der bis zum 31.12.2016 geltenden Fassung sind dabei in die vergleichende Betrachtung mit einzubeziehen.

 

Kombinationsleistungen

Möchte der Pflegebedürftige sowohl Sach- als auch Geldleistung in Anspruch nehmen, z.B. weil ein Teil der Pflege durch einen zugelassenen ambulanten Pflegedienst und ein Teil durch einen Angehörigen übernommen wird, kann er bei der Pflegekasse Kombinationsleistung beantragen. Meistens wird bei beantragter Kombinationsleistung zunächst die Sachleistung mit dem Pflegedienst abgerechnet und dann prozentual das anteilige Pflegegeld ausgezahlt.

Alle angegebenen Preise gelten ab 01.01.2017.

 

Verhinderungspflege

Pflegende Angehörige haben einen Anspruch auf Verhinderungspflege, damit sie sich selbst von den Mühen und Strapazen der über das Jahr durchgeführten Pflege ihres Angehörigen erholen können oder wenn sie durch Krankheit dazu nicht in der Lage sind. Bei Inanspruch- nahme einer professionellen Pflege stehen hierfür im Jahr bis zu 1.612,00 Euro (maximal 6 Wochen) zur Verfügung oder, wenn im laufenden Kalenderjahr keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde bis zu 150% des o.g. Betrages. Um Verhinderungspflege erst- mals beantragen zu können, muss die Pflegebedürftigkeit bereits seit 6 Monaten vorliegen. Auch vollstationäre Verhinderungspflege ist möglich. Viele Heime bieten dies an.

 

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